etwas im Schilde führen
Wer “etwas im Schilde führt”, der Plant etwas heimlich, heckt etwas aus oder beabsichtigt etwas Böses. Dabei geht es um eine vermeintlich nette Tat mit Hintergedanken oder etwas Gemeines oder Böses, wovon der andere nichts ahnt.
Woher kommt die Redewendung?
Die Redewendung stammt aus dem Mittelalter. Jede Adelsfamilie hatte damals ein Wappen, welches sie auf Fahnen, Helmen und Schilden zur Schau stellen. Die Ritter führten das Wappen im Schilde und waren damit schon von weitem zu Erkennen. Man wusste dadurch gleich, ob man es mit einem Feind oder Freund zu tun hatte. Und man achtete darauf, welches Wappen im Schilde geführt wurde, um dann zu interpretieren, was wohl die Absicht oder das Motiv eines Menschen war.

Julia Peine | Deutsch Coach
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