jemandem einen Bären aufbinden

Wenn man “jemandem einen Bären aufbindet” erzählt man eine offensichtlich unwahre Geschichte in der Hoffnung, dass derjenige einem glaubt. “Du willst mir wohl einen Bären aufbinden!” ist dann auch der Ausdruck, dass man das Gesagte nicht glaubt. “Dem hast du aber einen Bären aufgebunden!” gibt an, dass man durchschaut hat, dass jemand einem anderen eine Lüge erzählt hat.

Woher kommt die Redewendung?

Woher die Redewendung stammt, weiß man nicht. Aber eines steht fest: Die Redewendung ist durchaus bildlich zu verstehen, denn man kann niemanden einen Bären aufbinden, ohne dass er es merkt.